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Aktuelles

08.10.2018 – Wasser und Strom für 8000 Erdbebenopfer in Indonesien

Deutsche Hilfsorganisationen haben am Montagabend mit der Trinkwasseraufbereitung für Erdbebenopfer auf der indonesischen Insel Sulawesi begonnen. Von ihrem Basislager im Katastrophengebiet aus liefert das gemeinsame Team von BRH Bundesverband Rettungshunde und I.S.A.R. Germany sauberes Wasser und Strom für ein Wohngebiet und ein angrenzendes Zeltlager, in dem Menschen untergebracht wurden, die bei dem schweren Beben und einem nachfolgenden Tsunami ihre Häuser verloren haben. In diesem Einzugsgebiet leben nun rund 8000 Menschen.

Aufbau der Zelte des Camps, in dem die Helfer leben und die Trinkwasseraufbereitung betreiben.

Seit am Wochenende die Hilfsgüter und das komplette Einsatzteam in Palu eintrafen, wurden verschiedene Standorte für die beiden Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA) und die mitgeführten Stromgeneratoren geprüft. „An der nun bezogenen Einsatzstelle in Sigi, einem Stadtteil im Südosten von Palu können die meisten Menschen effektiv mit Wasser versorgt werden. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Wasserversorger ausgewählt“, erklärte dazu Einsatzleiter Michael Lesmeister (aus dem niederrheinischen Kleve). Die beiden TWAs „können täglich rund 6000 Liter sauberes Wasser erzeugen. Je nach Qualität
des verwendeten Rohwassers aber auch mehr oder weniger“, erläuterte Versorgungsingenieur Benno Riehl, der Wasserexperte im Team, der aus Lehmen bei Koblenz stammt.
Eine der beiden Aufbereitungsanlagen und ein Teil der mitgebrachten Generatoren werden als Spenden vor Ort verbleiben. Deshalb sollen bald lokale Katastrophenhelfer in Bedienung und Wartung eingearbeitet werden.

Die 17 Kubikmeter Fracht mit vier Tonnen Gewicht enthielten auch alles, um vor Ort ein Basislager für den Einsatz aufzubauen. Es ist ein Grundsatz von BRH Bundesverband Rettungshunde und I.S.A.R. Germany Katastrophengebieten komplett als Selbstversorger zu agieren, um die knappen verbliebenen Ressourcen dort nicht auch noch zu schmälern.
Ein gemeinsames Vorausteam hatte sich schon seit Donnerstag in Palu ein Lagebild verschafft. Insgesamt sind dort nun 14 einsatzerfahrene Experten der beiden Hilfsorganisationen im Einsatz, darunter zwei Frauen. Auf der Insel Sulawesi hatte ein starkes Erdbeben am 28. September eine sechs Meter hohe Flutwelle ausgelöst, die unter anderem die Küstenstadt Palu traf. An die 2000 Todesopfer wurden inzwischen geborgen. In Palu werden aber immer noch 5000 Menschen vermisst.
Hintergrund: Den BRH Bundesverband Rettungshunde und I.S.A.R. Germany verbindet seit Jahren eine intensive Partnerschaft. Inzwischen wurden bereits mehrere Hilfseinsätze gemeinsam absolviert. So zum Beispiel 2013 nach einem schweren Taifun auf den Philippinen und nach heftigen Erdbeben 2015 in Nepal sowie 2017 in Mexiko. Der BRH Bundesverband Rettungshunde ist Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft, dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen.
Bei Bedarf können wir Interviewpartner für die Medien direkt im Krisengebiet vermitteln.


Betrieb der Trinkwasseraufbereitungsanlage in Sigi/ Palu

Fotograf: Stefan Heine/ BRH Bundesverband Rettungshunde / I.S.A.R. Germany


Online spenden über Aktion Deutschland Hilft:
https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/lp-spenden-erdbeben-tsunami-indonesien/

Bundesverband Rettungshunde entsendet Hilfe nach Indonesien

Nach den verheerenden Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami sind weite Teile der Insel Sulawesi rund um die Stadt Palu zerstört. Vor allem der Mangel an sauberem Trinkwasser zeigt drastische Auswirkungen. Ein gemeinsames Team der Kooperationspartner BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. und der I.S.A.R Germany ist nun mit Wasseraufbereitungsanlagen nach Indonesien unterwegs.


Ein Mädchen wartet auf dem Flughafen Palu darauf mit ihrer Familie das Katastrophengebiet verlassen zu können. Fotograf: Stefan Heine/ BRH Bundesverband Rettungshunde / I.S.A.R. Germany

Mit dem offiziellen Hilfeleistungsersuchen vom 2. Oktober stellten der BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. und I.S.A.R Germany umgehend ein Hilfsteam in den Einsatz. Innerhalb weniger Stunden war das Hilfsteam auf dem Weg nach Indonesien. Die zur Trinkwasseraufbereitung erforderlichen Anlagen und Generatoren wurden nur wenige Stunden nach Eingang des indonesischen Hilfeersuchens verladen und zum Flughafen transportiert. So treffen die Experten zur Wasseraufbereitung und die erforderliche Technik zeitgleich im Katastrophengebiet ein.

Erste Helfer im Katastrophengebiet eingetroffen

Am Donnerstagmorgen Ortszeit traf ein zweiköpfiges Vorausteam in Palu auf der indonesischen Insel Sulawesi ein. Es erkundet die Situation vor Ort und bereitet den Einsatz des Hauptteams vor. Eine wichtige Aufgabe des Teams ist die Abstimmung des genauen Einsatzplans mit dem lokalen Krisenzentrum. Denn vor allem die Platzierung der mitgeführten Wasseraufbereitungsanlagen und der Generatoren für die Stromerzeugung muss im Vorfeld detailliert geklärt werden.

Der BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. und I.S.A.R Germany entsenden 14 Helfer einschließlich mehrerer Experten zur Wasseraufbereitung nach Indonesien. Da diese Hilfsorganisationen in internationalen Einsätzen prinzipiell als autarker Selbstversorger agieren, verfügen sie über sehr viel Erfahrung bei der Wasseraufbereitung unter schwierigen Bedingungen. Neben sauberem Trinkwasser fehlt es im Katastrophengebiet auch an Elektrizität, die durch mitgeführte Generatoren bereitgestellt wird.

Bei Bedarf können wir Interviewpartner für die Medien direkt im Krisengebiet vermitteln.

Online spenden über Aktion Deutschland Hilft: https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/lp-spenden-erdbeben-tsunami-indonesien/

Link zur offiziellen Pressemeldung des Bundesverband Rettungshunde.

Sondertraining im Freizeitpark Schloss Thurn

Am vergangenen Mittwoch, den 12.09., hatten wir die einmalige Möglichkeit, außerhalb der Öffnungszeiten im Freizeitpark Schloss Thurn zu trainieren.

Wir hatten hier einerseits die Möglichkeit, mit Hilfe der vorhandenen Gerätschaften die Geschicklichkeit von Mensch und Tier zu trainieren. Andererseits bot sich uns die Gelegenheit, die Vermisstensuche in den kurz zuvor hoch frequentierten Besucherbereichen zu üben. Das Herausarbeiten des menschlichen Geruchs zwischen den vielen anderen, zum Teil noch relativ frischen Spuren, stellte für unsere Hunde eine ganz besondere Herausforderung dar, die wir so sonst nur sehr selten üben können.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Betreibern des Freizeitparkes Schloss Thurn für diese einmalige Möglichkeit und hoffen, dieses Training bald wiederholen zu können.

Ausbildungstag im BW-Depot Laffenau

Zusammen mit der Rettungshundestaffel Franken e. V. fand am 19.08.2018 im ehemaligen BW-Depot ein Ausbildungstag statt. Es wurden einzelne Stationen mit verschiedenen Szenarien aufgebaut: Für die Trailer wurde eine Suchstrecke gelegt und die Flächenhunde mussten bestimmte Flächen absuchen. Die dabei gefundenen Personen wurden durch die Hundeführer und Suchtrupphelfer entsprechend ihren Verletzungen versorgt.
Außerdem haben alle wieder eine Karten-, Kompass- und Funkauffrischung erhalten.

Ein besonderes Hightlight war, die Arbeitsweise der Kriminalpolizei im Bereich Spurensicherung kennen zu lernen. Bei einer Vermisstensuche kann es auch einmal vorkommen, dass sich beim Auffinden der Person herausstellt, dass es sich möglicherweise um eine unklare Sachlage handelt. Der Kriminalhauptkommissar, Herr Jürgen Kolb, von der Polizeiinspektion Schwabach hat uns durch seine praxisbezogene Ausbildung im Gelände auch für solche Situationen sensibilisiert.

Wir, die Rettungshundestaffeln Forchheim e. V. und Franken e.V., bedanken uns nochmals bei Herrn Kolb und der Führung der Kriminalpolizei für die unkomplizierte Art und Weise der Zusammenarbeit und für die hervorragende, einsatzbezogene Ausbildung.

Der Dank für die super Arbeit geht auch an alle, die an der Übung beteiligt waren.