Einsatzübung mit der freiwilligen Feuerwehr Weilersbach

Veröffentlicht am 30.03.2019

„Verkehrsunfall“ lautete das Einsatzstichwort am gestrigen Freitagabend, den 29.03.2019 gegen 18 Uhr für die freiwillige Feuerwehr Weilersbach. Nach Auffinden des Unfallfahrzeuges stellte sich für die Einsatzkräfte heraus, dass sich die Insassen nicht im Fahrzeug befanden, sondern in das umliegende Waldgebiet verschwunden waren.

Schon bald darauf wurde den Einsatzkräften klar, dass das Gebiet, in das sich die Vermissten wahrscheinlich verirrt hatten, zu weitläufig ist, um es weiterhin mit den menschlichen Einsatzkräften der Feuerwehr abzusuchen.

Hierauf wurden wir zusammen mit der BRH-Rettungshundestaffel Franken alarmiert, um den Einsatzkräften der Feuerwehr mit Hilfe unserer Hunde unter die Arme zu greifen. Nach Vorbereitung der Suchgebiete und Einteilung der Suchteams konnten unsere Hundeführer, begleitet von Teams der Feuerwehr, die Suche nach den Vermissten beginnen. Bereits kurze Zeit nach Aussendung der ersten Teams konnten die ersten vermissten Personen geborgen werden. Alle weiteren folgten kurz darauf. Gegen 21 Uhr wurde der Einsatz offiziell beendet.

Dieses Szenario, das in diesem Fall eine gezielte Übung war, ist in der Realität nicht ungewöhnlich: oftmals entfernen sich Menschen nach einem Unfall – bedingt durch einen Schock  – vom Unfallort und stellen bzw. setzen sich teilnahmslos an eine entfernte Stelle. Innere und äußere Verletzungen sind hierbei nicht selten.

Wir bedanken uns bei der freiwilligen Feuerwehr Weilersbach für die gemeinsame Übung und für den Einblick in die Arbeit der Feuerwehr.

Ebenso hoffen wir, dass wir den Kameraden der Feuerwehr einen Einblick in unsere Arbeit geben konnten. Ganz besonders bedanken wir uns bei der BRH-Rettungshundestaffel Unterland, die uns mit einem eigenes angereisten Mantrailing-Team unterstützen.